Andreas Helmer

Der Landschamane für Mensch - Raum und Tier


06. Dezember 2016, 09:10

Schamanische Weihnacht

Wir sind viel mehr mit Schamanischen Ritualen verbunden, als uns Bewusst ist. Dies kommt gerade zur Weihnachtszeit zur Geltung. Was hat Weihnachten mit Schamanismus zu tun? Leider ist die wahre Bedeutung von der Weihnachtszeit fast verloren gegangen, überstülpt von Kirchlichen Dogmen und Konsum.

Fast in allen Familien gibt es noch den Weihnachtsbaum, der jetzt wieder geschmückt werden will.
Aber wer weiß noch, warum wir das eigentlich alles so machen? Warum überhaupt ein Weihnachtsbaum?

Unser WEIHNACHTSBAUM ist eigentlich ein Abbild des "WELTENBAUMES", geschmückt mit heiligen und magischen Symbolen, behängt mit den goldenen Äpfeln ( die Christbaumkugeln spiegeln diese Äpfel wieder) des ewigen Lebens, mit Kerzen beleuchtet ....die das Christuslicht symbolisieren.
Wir schmücken den lebensspendenden Weltenbaum mit den Symbolen unseres Kosmos.
Unser Weihnachtsbaum ist eigentlich unser LEBENSBAUM.
Ein Lebensbaum oder Weltenbaum verbindet Kosmos und Erde, Universum und Mensch.
Er ist ein Symbol für unsere Verbindung mit anderen Welten. Der Weltenbaum IST das Universum. Er ist das Lebensgewebe.

Das bewusste Aufstellen des Weihnachtsbaumes erinnert uns an das „ewige Leben“, es erinnert uns an unser eigenes Licht, was wir in uns tragen.

Es sind magische und heilige Symbole, deren Bedeutung wir jedoch (fast) vergessen haben.
Rätsch schreibt: "Ende und Anfang sind im Antlitz des Weltenbaumes ein und dasselbe..."
Und weiter: "Der Weihnachtsbaum erinnert uns einmal im Jahr an die Existenz des Weltenbaumes, an den Kosmos, an den immerwährenden Zyklus und an die Heiligkeit des Lebens und Sein."
Das Schmücken des Weihnachtsbaumes war eigentlich ein schamanisches Ritual zu Ehren dieses Weltenbaumes.(Textauszüge von Christian Rätsch - Der Heilige Hain)

Und es ist sicher auch kein Zufall, dass unsere Weihnachstbäume - sprich die Baumarten - alte schamanische Weltenbäume sind: wie die Tanne und die Fichte, Eibe...
Dieser Tannenbaum wurde im Volksmund im Nordischen immer schon als "Wohnsitz der Götter" bezeichnet. Die Edda beschreibt das auch so. Er ist ein recht seltener Baum und gehört seit ältesten Zeiten zu den heiligen Bäumen. Die Tanne gilt als schamanischer Weltenbaum - eine Art Himmelsleiter!!!

Der Baum symbolisiert in seiner Pyramidenform, das göttliche wieder. Es symbolisiert die Dreieinigkeit, das das göttliche in allem Wohnt, was wir hier auf der Erde wahrnehmen Durch das Entzünden der Kerzen am Weihnachtsbaum, laden wir das göttliche ein. Das Licht ist da.
Ursprünglich gibt es auch die Variante des Klausenbaumes, die wohl im Mittelalter entstanden sein mag. Es ist ein Gestell, was einem Tetraeder gleicht, auch dieser wurde mit Tannengrün und Symbolen (Weihnachtsschmuck) geschmückt. An den drei Ecken und an der Spitze wurde jeweils ein Apfel gesteckt, an der Kerzen befestigt wurden. Durch das Entzünden der vierten Kerze, war das göttliche zu Hause. Wahrscheinlich ist unser heutiger Adventskranz dadurch entstanden.

Wir erinnern uns auch an das Symbol des Apfels, an den Apfel (Ursprünglich ein Granatapfel) der Erkenntnis.

Die germanische Weltensäule "IRMINSUL"- eine Art schamanischer Weltenbaum - war ein Baumheiligtum, eine Fichte. Es heißt, dass in der Fichte ein weiblicher, mütterlich schützender Baumgeist wohne.

Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern, wo an unserem Tannenbaum z.B. Fliegenpilze als Baumschmuck gehängt wurden. Was haben denn Fliegenpilze mit Weihnachten zu tun?

Es gibt viele alte Märchenbilder, wo diese Weihnachtsbäume z.B. mit kleinen Fliegenpilzen geschmückt sind. Und das war ursprünglich nicht, weil die so schön rot sind mit weißen Punkten und sich einfach von dem Grün so schön abheben. Sondern das war deswegen, weil diese Fliegenpilze für die Schamanen heilige Pilze waren für ihre schamanisch-visionären Reisen, für ihre visionären "Flüge".
Interessanterweise fliegt ja auch der Weihnachtsmann durch die Nacht und bringt die Geschenke!
Und er ist rot-weiß angezogen! Die Farben des Fliegenpilzes. In den nordischen Ländern gibt es ja nicht das Christkind, sondern den Weihnachtsmann. Dort wird das Fest "JUL" genannt - altnordisch "JOL". Und noch heute hat Odin den Beinamen "JOLNIR". Seine wilden Ritte in der Winterzeit und zu den Rauhnächten mit dem wilden Heer heißen "JOLAREIDI".

"Der rot-weiße, fliegende Weihnachtsmann ist nicht nur eine der vielen Erscheinungen des Odin/Wotan, sondern auch ein anthropomorpher Fliegenpilz... Der fliegende Schamane besucht jeden Weltenbaum und beschenkt dessen Verehrer..."

Es ist die Zeit, die Geschenke zu empfangen, die Geschenke des Universums anzunehmen Was wiederum mit unserer Selbstliebe zu tun hat. Denn es ist ja auch die besondere Zeit der Liebe, hier erinnern wir uns etwas mehr, an die Liebe, die wir sind. Wir sind bereit füreinander da zu sein, an andere zu denken, unser Mitgefühl und unser Trost zu spenden. Wir sind sanftmütiger und eher bereit zu vergeben. Da sind all die Eigenschaften, die wir eigentlich an jedem Tag im Jahr erfüllen sollten.
Aber in dieser heiligen Zeit, sind wir näher am Himmel dran. Die Energien sind sehr hoch. Der kosmische Atem erfüllt unser Bewusstsein.
Diese heilige Zeit beginnt aber schon am 21.12., die Zeit der Wintersonnenwende. Wo die Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht hat und das Licht wieder zum Vorschein kommt. Es ist eigentlich der Zeitpunkt wo das „Christuslicht“ neu geboren wird, in uns geboren wird. Die Zeit zwischen den Jahren, ist eine heilige Zeit. Das Universum macht eine Atempause, eine Zeit in der wir auch eine Atempause machen dürfen, uns besinnen und erinnern dürfen. Jeder hat sicherlich schon mal diese Ruhe zwischen den Jahren wahrgenommen. Es ist die Zeit, wo sich Dimensionstore öffnen, wir das Leben weihen , unser Heim und unsere Ahnen. Es ist die Zeit, wo wir mehr als sonst, unsere Schöpferkraft entfalten können.

 Das hereinholen und das Schmücken des Baumes, die Weihnachtszeit hat also eine tiefe Bedeutung, Ehrung und Schöpfung des Lebens.

Werden wir uns dessen wieder bewusst.

In diesem Sinne wünsche ich dir eine Schamanische Weihnacht
Andreas Helmer                 


Schmalensee, 01.12.2016

scham.weihnacht.pdf

Redakteur




03. Dezember 2016, 08:45

Die kosmische Zeit

Habt ihr auch das Gefühl, das sich die Zeit schneller dreht?
Kaum aufgestanden ist es schon wieder Abend.
Wir erleben im Moment einen spontanen anstieg der Energie, eine kosmische Beschleunigung.
Diese Beschleunigung möchte uns dazu bringen noch mehr in die Heilung zu gehen aber auch in die Verbindung. Du hast jetzt die einmalige Gelegenheit dich noch schneller von deinen Seelenthemen zu befreien bzw. erlösen zu lassen.
Viele meiner Klienten klagen im Moment über eine starke Müdigkeit und Erschöpfungszuständen.
Das ist auch ein Zeichen dafür, dass zur Zeit viel auf der Spirituellen Ebene geschieht und der Körper sich auf diese hohe Energie einstellen muss.
Sollte es dir so ergehen, ist das beste für dich, dir viel Ruhepausen zu gönnen und evtl. sich in der Natur aufzuhalten.
Aber es ist auch die Zeit, in der wir uns mehr an unser spirituelles Wesen erinnern , unser kosmisches zu Hause. Der Schleier der Illusion lüftet sich jetzt für viele von uns und das spirituelle erwachen erscheint mehr und mehr.

Dir eine schöne kosmische Zeit

Kosmische Zeit.pdf

Redakteur




01. Dezember 2016, 18:14

Räuchern mit Myrrhe und Weihrauch

Schon in vorchristlichen Zeiten war die Myrrhe eine Pflanze mit religiöser Bedeutung und als Allheilmittel in der Medizin bekannt. Die Ätherischen Öle, die freigesetzt werden, wirken wie Opium und können ein Hochgefühl herbeiführen. Der warme - herzige Duft, der beim Räuchern durch das Harz freigesetzt wird, wirkt sich Bewusstseinserweiternd auf uns aus.

Die Myrrhe, neben Gold und Weihrauch, war eines der drei Geschenke zur Geburt von Jesus, der von den drei Weisen überbracht wurde.

Vielmehr aber bringt uns die Räucherung der Myrrhe, zusammen mit Weihrauch, eine mystische Atmosphäre. Eine Atmosphäre der Andacht, Besinnung, Würde. Der Duft bringt unseren Geist zur Ruhe und erdet uns. Unsere Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert, um unseren Geist auf das wesentliche zu lenken.

Gerade in dieser vorweihnachtlichen Zeit und in der Zeit der Rauhnächte (Rauchnächte), sollten wir uns besinnen und uns die Ruhe gönnen und erlauben mit uns und Mutter Erde in Verbindung zu gehen.

Die Myrrhe verbindet uns mit dem Mysterium der Weiblichkeit, der Sinnlichkeit, mit Mutter Erde. Denn der weibliche Aspekt in uns will noch mehr geheilt werden, so kann die Myrrhe auch alte traumatische Seelenthemen in uns heilen. Die Myrrhe ist das Symbol für den Schoß von Mutter Erde. Es vermittelt uns das Gefühl von Geborgenheit und getragen sein.

Die Myrrhe verbindet den Körper mit dem Geist und der Seele, es bringt uns in unsere Zentriertheit in unsere Ganzheit, in der das Ego keinen Platz hat. Wir erkennen durch die Myrrhe unseren eigenen Reichtum, der in uns liegt. Zufriedenheit und Harmonie breitet sich in uns aus.

In einer kleinen Räucherzeremonie kann man Menschen, unseren Ahnen, unsere Familie lichtvolle Gedanken senden, sich bei Menschen, die einem hilfreich zur Seite standen, bedanken oder einfach nur der Natur und des Lebens gedenken.
In der Geschichte steht die Myrrhe auch für Magischen Schutz und das abwenden von Unheil. Deshalb ist die Myrrhe auch ein Bestandteil der Räucherungen während der Rauhnächte, wo wir unser Heim und auch die Ställe „weihen“.

Myhrre.pdf

Redakteur



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