Andreas Helmer

Der Landschamane für Mensch - Raum und Tier

 

Die Schwitzhütte ist ein Ort zum Innehalten, ein Ort der Heilung für Körper und Seele, ein Ort für Dankbarkeit und Visionen, ein Ort wo wir uns wieder mit Mutter Erde verbunden fühlen. In der Regel nehmen wir uns wenig Zeit, uns Gedanken über unser Leben zu machen: was für Ziele verfolge ich, was möchte ich in meinem Leben verändern oder für was bin ich dankbar, welches Körperliches oder seelisches Problem darf ich an diesem Ort loslassen und geheilt werden? Die Schwitzhütte bietet dafür einen rituellen Rahmen. Wir beginnen gemeinsam mit den Vorbereitungen für das Feuer, decken die Schwitzhütte ab, legen gemeinsam die Steine auf den Altar und zünden das Feuer an. Während die Steine drei Stunden in den Flammen liegen, genießen wir die Stille oder das Trommeln, fertigen unsere Tabaco-Ties ( Gebetssäcken) und bereiten uns innerlich auf die Zeremonie vor.

Die Schwitzhütte mit ihrer Kuppel gleicht nach der traditionellen Erklärung dem Bauch einer schwangeren Frau, die auf der Erde liegt. So kehren die Teilnehmer in den Bauch der Mutter und der Mutter Erde zurück und erleben durch die rituell aufgerufenen Energien eine Reinigung, Erneuerung und Neuschöpfung ihrer Lebensenergie. Du wirst neugeboren. Wir laden die Kräfte der Schöpfung, die Spirits, unsere Ahnen und weitere Helfer ein, uns zu unterstützen. Immer wieder gibt es Aufgüsse mit Wasser. Der Atem der Großväter erfüllt den Raum und es wird heiß. Die beste Art der Zeremonie beizuwohnen, ist sich dem Geschehen hinzugeben und geschehen zu lassen, was geschehen soll. Wenn wir es zulassen werden wir in diesem heiligen Raum dort abgeholt wo wir stehen und ein Stück weiter getragen.

Wer mag, kann während der Vorbereitungszeit Fasten, um so Frei zu sein für dieses Ritual.

 

nächste Schwitzhütte am :30.12.2016

mitzubringen sind: